LSMW

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Die Legacy System Migration Workbench dient der Übernahme von beliebigen Daten in SAP. Dabei kann man sich mit etwas Übung in ca. 15 Minuten ein Projekt aufbauen, mit dem man SAP-Daten anlegen, ändern oder löschen kann. Es werden keine ABAP oder tiefere Systemkenntnisse benötigt. Die LSMW ist ein kostenloses Tool der SAP, welches unter http://service.sap.com/lsmw geladen werden kann, wenn es noch nicht installiert sein sollte.

Die Datenverarbeitung kann mittels Batchinput oder mit Directinput erfolgen. Für Materialstammdaten steht bspw. das Programm RMDATIND zur Verfügung. Generell ist Directinput in der Verarbeitung schneller. Für viele Objekte steht inzwischen die Transaktion MASS zur Verfügung, die bestehende Daten direkt ändern kann.

LSMW mit Batchinput

Man benötigt zunächst ein Projekt, Teilprojekt und ein Objekt, wenn diese noch nicht da sind, kann man sie sich auf dem üblichen Weg anlegen. Alle Objekte können als Textdateien exportiert und importiert werden.

Bild:lsmw1.jpg

Über den Menüpunkt Springen -> Aufzeichnungen gelangt man zu evtl. schon vorhandenen Batchinputaufzeichnungen. Auch hier kann man sich eine neue anlegen. Die Namenswahl sollte sprechend erfolgen. Spätestens jetzt sollte man die Daten für einen Durchlauf durch die gewünschte Transaktion bereithalten.

Die gewünschte Transaktion eingeben und alle gewünschten Felder befüllen, nach dem Sichern erhält man die nächste Maske der lsmw und wählt Default alle aus.

Bild:lsmw_aufzeichnung1.jpg

Nun hat man alle Felder in der Aufzeichnung zur Verfügung, will man weitere Felder ergänzen, so geht dies über den das Menü Bearbeiten. Bei mehrzeiligen Eingabemöglichkeiten ist die erweiterte Option auszuwählen. Die Zeilennummer ist in der Form Feldname(XX) anzugeben.

Bild:lsmw_aufzeichnung2.jpg

Von diesem Dynpro macht sich am besten einen Ausdruck, da die Daten in den nächsten Schritten benötigt werden. Dann geht man zurück zur lsmw und steigt ein, man erhält das folgende Bild, bei dem natürlich beim Anlegen noch keine Daten angezeigt werden.

Bild:lsmw2.jpg

In der oberen Iconleiste kann man ein paar Einstellungen vornehmen, es empfiehlt sich Doppelklick=Ändern einzustellen.

Nun geht man einfach mit einem Doppelklick von oben nach unten vor. Die meisten Einstellungen sind selbsterklärend, man sollte nur mit Sichern aussteigen.

Schritt 1
Objektattribute pflegen
Schritt 2
Quellstrukturen pflegen
Schritt 3
Felder für die Strukturen anlegen, es empfiehlt sich die gleichen Feldnamen zu verwenden, die man im Batchinput erhalten hat.

Bild:lsmws3.jpg

Schritt 4
Strukturbeziehungen pflegen
Schritt 5
Fieldmapping und Umsetzungsregeln pflegen. Normalerweise empfiehlt sich die Funktion Autofieldmapping.
Schritt 6
Hier ordnet man die Felder der Strukturen den Feldern des Übernahmeprogrammes zu. Wenn man nun die Feldnamen gleich gelassen hat, kann man Autofieldmapping wählen und SAP die Zuordnung überlassen.

Hat man diesen Schritt erfolgreich abgeschlossen, so sollte es etwa so aussehen:

Bild:lsmws5.jpg

Mit einem Doppelklick auf die Coding Zeile jedes Feldes gelangt man in den ABAP-Editor und kann dort beliebigen ABAP-Code hinterlegen und den Feldinhalt manipulieren.

Schritt 7
Hier können fixe Umschlüsselungen hinterlegt werden.
Schritt 8
Jetzt kommt man zu den eigentlichen Daten. Durch einen Doppelklick auf die jeweilige Zeile sucht man sich die Datenquelle aus und legt fest, wie die Daten aufgebaut sind. Also mit oder ohne Kopfzeile, Trennzeichen ...

Bild:lsmws8.jpg

Schritt 9
Daten einlesen, dabei kann man auch nur einen Teil der Daten einlesen und so Tests beschleunigen
Schritt 10
Sollte man beim ersten Aufruf unbedingt ansehen
Schritt 11
In diesem Schritt werden die Daten intern aufbereitet
Schritt 12
Sollte man beim ersten Aufruf unbedingt ansehen
Schritt 13
Batch-Input-Mappe erzeugen
Schritt 14
Jetzt kann man die Mappe abspielen und die dabei üblichen Parameter mitgeben. Den Erfolg oder Mißerfolg kann man in der Mappenanalyse analysieren.

Materialbestände

LSMW: Buchen/Gegenbuchen von Materialbeständen mit MB11

Diese Seite beschreibt, wie komfortabel eine Bewegungsart ausgetauscht werden kann, ohne das Programm zu ändern.

Haupsächlich geht es um eine Abfrage beim Punkt 'Daten umsetzen' im LSMW.

Standardmässig läuft das Programm dort durch, kann aber über den Punkt __BEGIN_OF_PROCESSING__ im Fieldmapping zu einer Abfrage der Buchungsart benutzt werden.


im Fieldmapping und Regelwerk unter __BEGIN_OF_PROCESSING__ wird ein Popup erzeugt:

__GLOBAL_DATA__                Globale Datendefinitionen und Deklarationen                              
  Coding:  * __GLOBAL_DATA__
       DATA: l_val(3) type c.

__BEGIN_OF_PROCESSING__        Vor Beginn der Verarbeitung der Daten                                    
  Coding:  *__BEGIN_OF_PROCESSING__
       CALL FUNCTION 'G_POPUP_FOR_ENTERING_VALUES'
         EXPORTING
           field          = 'BWART'
           tab            = 'T156'
           title_of_popup = 'Wählen Sie die Bewegungsart'
         IMPORTING
           value          = l_val.''

Das Ergebnis sieht dann so aus: Image:bewegungsart.png

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